Frühling, Sommer, Badezeit

05.25.11

25 Grad im April und Sonne bis zum Abwinken: Ist das schon der Klimawandel? Ein Frage, die man als Laie kaum beantworten kann, schließlich streiten sich darüber selbst die Experten. Fakt ist jedoch, dass es mittlerweile häufig schon im Frühling warm genug ist, sich überflüssiger Kleidung zu entledigen. Und das erinnert daran, dass die Badesaison bald beginnt. Höchste Zeit also, sich einen passenden Bikini oder ein Strandkleid zu besorgen. 2011 bietet die Bademode wieder allerhand Schönes für Sandstrand und Freibad, egal, ob der Sinn eher nach Schwimmen und Sonnenbaden steht. Ein Trend der aktuellen Bademode-Saison sind Badeanzüge mit so genannten Cut-Outs. Dass heißt, aus einem den ganzen Rumpf bedeckenden Badeanzug werden, selbstverständlich nur dort, wo der Stoff verzichtbar ist, Stücke „herausgeschnitten“. Die Designerstücke, die irgendwo zwischen Monokini und Bikini rangieren, sorgen so für einen etwas verwegenen Anblick und betonen dabei die Reize der Trägerin ohne dass diese auf den Komfort eines herkömmlichen Badeanzugs verzichten muss.

Allgemein gilt: Hinsichtlich der Schnitte ist große Vielfalt angesagt. Von sehr wenig bis viel Stoff geht eigentlich alles. Wer kann. zeigt sich mit tiefen V- und hohen Beinausschnitten. Zum dekorativen Repertoire der aktuellen Bademode zählt aber auch viel Verspieltes wie Flechtwerk, Rüschenbesatz, Strasssteinchen oder Schleifchen.

Über diesen als Trend hinaus, lässt sich feststellen, dass die aktuelle Bademode wieder aufwändiger gestaltet ist. Einfarbiges ist eher die Seltenheit, die Designer setzen auf Muster, Applikationen und Raffungen im Brust- und Beinbereich. Beliebt sind „tierische“ Drucke wie Leopardenmuster aber auch knallbunte Bikinis und Badeanzüge mit auffälligen Mustern oder Polka Dots. Besonders Mutige tragen Bademode in Signalrot oder Neongelb. Wem das alles zu auffällig ist, der macht mit einem klassischen Badeanzug in schwarz aber auch nichts falsch. Auch Schwarz-Weiß-Kombinationen, gestreift oder mit Karos gehen immer.

Aus dem Dessous-Bereich „herübergeschwappt“ ist das Thema Burlesque, also aufwändige Dessous mit romantischen Details. Deshalb wird es in diesem Jahr am Strand auch einiges an „Retro“-Bademode zu sehen geben, vor allem im 50er Jahre-Design, aufgepeppt mit kleinteileigen Mustern oder auffälligen Gürteln.