Die Blumenwiese mit der Motorsense mähen
07.23.11
Eine wild wachsende Blumenwiese ist nicht nur ein wunderschöner Anblick, sondern auch für viele Tierarten eine kleine Oase. Schmetterlinge, Bienen und Hummeln, aber auch Frösche, Kröten und Molche tummeln sich auf einer naturbelassenen Blumenwiese.
Viele Gärtner wissen gar nicht, was sie verpassen, wenn sie in ihrem Garten nicht auch eine Wiese sich selbst überlassen. Neben gepflegten Rabatten und Stauden wirkt sie dabei gar nicht so fehl am Platze, wie man vermuten würde. Viele Gärtner schrecken jedoch vor einer solchen Wiese zurück, da sie diese im Herbst nicht so einfach abgemäht bekommen. Da viele Wildpflanzen über einen halben Meter oder sogar höher werden, ist das Mähen für einen Rasenmäher dann nicht mehr möglich. Mit einer Motorsense hingegen ist es, je nach Größe der Wiese, nur eine Sache von einigen Minuten. Wer einen schönen Herbsttag dafür auswählt, wird merken, dass eine Motorsense spielend auch mit hohem Gras und Disteln fertig wird. Zudem finden sich in einem Garten immer wieder Stellen, wie Böschungen, Wegränder und unter Sträuchern, für die eine Motorsense ebenfalls ideal ist.
Überlässt man eine Wiese weitgehend der Natur, kann man zahlreiche Wildblumen bewundern, die durchaus mit Gartenblumen mithalten können. Auch können von Spaziergängen Samen anderer Blumen mitgebracht und ausgestreut werden. Sehr schnell entwickelt sich so eine kunterbunte Blumenwiese, die vom Frühling bis in den Herbst hinein die unterschiedlichsten Blumen hervorbringt. Im Frühling finden sich vor allem Vergissmeinnicht, Sumpfdotterblumen und rote Lichtnelken auf der Blumenwiese. Später gesellen sich Margeriten, Wegwarte und Glockenblumen hinzu. Verschiedene Disteln zeigen sich im Hochsommer und bilden interessante Samenstände, die von Vögeln als willkommene Mahlzeit genommen werden. In den Abendstunden kann man beobachten, wie Frösche und Kröten auf Nahrungssuche gehen.
An Böschungen finden sich gerne Fuchs-Greiskraut, Königskerzen und das große Weidenröschen. Auch Brennnesseln sollten nach Möglichkeit bleiben dürfen. Denn diese bilden für die Raupen von fast fünfzig Schmetterlingsarten eine hervorragende Futterquelle. Auch wenn an anderen Stellen im Garten Raupen weniger beliebt sind, bietet sich hier eine wunderbare Möglichkeit, den Garten um viele Schmetterlinge zu bereichern. Farbenprächtige Tagpfauenaugen, Admiral und kleiner Fuchs werden es dem Gärtner danken, indem sie seine zahlreichen Blüten mit ihrer Anwesenheit krönen.